Sozialmedizin - Prof. Schoberberger

schnecke
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Sozialmedizin - Prof. Schoberberger

Beitragvon schnecke » Mi 25. Feb 2015, 13:08

FRAGENSAMMLUNG
PROF. SCHOBERBERGER



EPIDEMIOLOGIE
1. Lebenserwartung
- Nimmt sie im laufe des Lebens zu, ab oder bleibt sie gleich? Rein mathematisch richtig wäre: Sie nimmt zu – viele erreichen Durchschnittslebensalter nicht, daher werden die, die übrig bleiben, älter.
- Lebenserwartung bei Männern niedriger: Warum?
- Lebenserw.: Beeinflussung – Durchschnittswert: geringe Säuglingssterblichkeit bewirkt Erhöhung!
- Wo ist die höchste Mortalität bei den Österreichern?
2. Soziogenese (prim., sek., tert.)
- Soziogenese tabakassoziierter Krankheiten (Bsp. Raucher)
- Prinzip der Soziogenese
3. Unterschied primäre/sekundäre Risikofaktoren
4. Epidemiologie (deskriptive, analytische, experimentelle); Definition und Bsp.
5. deskriptive E. (Hauptaufgaben; Verwendung deskriptiver Daten) (Trendanalyse)
- todesursachenspezifische Mortalität/ Letalität (Anteile in %) (Morbidität/ Letalität/ Mortalität)
- Mortalitätsstatistik: Trends/ nicht Todesursachen
- Inzidenz/ Prävalenz
6. analytische E.
- prospektive vs. retrospektive Studie
- Fall-, Kontroll- u. Kohortenstudien (Unterschiede)
- Längsschnitt- u. Querschnittstudien
- Bias/ Confounder (Probleme bei Studien?)
- Evans – Kriterien
7. experimentelle E.
- Doppelblindstudie
- Therapiestudien, Interventionsstudien
- Evaluation(sforschung)/ Qualitätssicherung
- klinische Prüfung (4 Phasen der Medikamentenprüfung)
- sentinelle Prüfung/ Untersuchung (in Zusammenhang mit Grippe: eigenes Team von Ärzten, die wöchentlich die Inzidenz überprüfen – falls eine Epidemie droht)
8. Def. Gesundheitspsychologie
9. Gesundheitsindikatoren in der Gesellschaft (nur Aufzählung) Säuglingssterblichkeit Kindersterblichkeit Geburtenziffer Lebenserwartung Sterbeziffern Müttersterblichkeit Geburtsgewichtsverteilung Prävalenz+Inzidenz v. Infektionskrankheiten
- Gesundheitsindikatoren – internationaler Vergleich
10. Möglichkeiten der Prävention
- Ebenen der Prävention: prim., sek. u. tert. (Zielgruppe am Bsp. Rauchen)
- prim. sek. u. tert. Prävention (Bsp. legaler/illegaler Drogen)
- präventives Potential
- Rehabilitation
11. Screening
- Was ist eine Screening – Untersuchung?
- Parameter von Screening - Tests
- Voraussetzungen für Screening- Maßnahmen (Wo und wie macht man Screening – Maßnahmen?)
- Was tun mit Pat., der vom S. kommt und ein RR von 170/100 festgestellt wurde? (Checkliste im Lebensstilbereich, Compliance – Problematik)
- Screening- Maßnahmen am Arbeitsplatz (Betrieb)
- Wie würden sie in einem Betrieb ein Cholesterin-Screening durchführen, macht das überhaupt Sinn?
- Screening: wann, warum (Nutzen), Parameter
- Sensitivität/Spezifität
- Reliabilität/Validität
- Wie könnte ein Screening für Raucher auf ihre tabakassoziierten Erkrankungen hin in einem Betrieb aussehen?
12. Säulen/ Elemente des Health – Believe – Modells
- Konsequenzerwartung/ Kompetenz(=Effizienz)erwartung
13. Appetenz/ Aversionskonflikt
14. Phasen der Gruppenbildung
- Gruppenführung (Beratung/ Betreuung) (z.B. bei der Raucherentwöhnung); Gruppentherapie
- Gruppen; welche Arten gibt es
15. Compliance
- Wie können Sie die Compliance eines Hypertonikers unterstützen
- Complianceprobleme
- Unterschied kognitive – emotionale Überforderung
16. Lernmechanismen (z.B. beim Erlernen von Verhalten)
- Erwerb von Verhaltensweisen
- operante und klassische Konditionierung (respondente)
- Imitationslernen (Lernen am Modell)
- Voraussetzungen für Lernen am Modell
- Arten des Lernens – Lerntheorien
17. Altenbelastungsquote
18. was sagen sie "sozialmedizinisch" zu folgenden Aussagen vom Patienten:
„Lungenkrebs kann ja jeder bekommen.“
„Die Ernährung ist an allem schuld.“
„Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine reine Willenssache.“
„Das beste Mittel zum Abnehmen ist eine Fastenkur.“
„Der Betrieb ist der beste Ort, um Maßnahmen für die Gesunderhaltung zu betreiben.“
„Gegen Stress kann man ja doch nichts machen.“
„Die Bevölkerung gehört informiert, um sich gesundheitsbewusster zu verhalten.“
„Empfohlene Therapien werden nicht eingehalten, weil die Patienten vergesslich sind.“

HERZ – KREISLAUF
1. Hypertonie (Einteilung, Risikofaktoren, Ursachen, Arten – milde H., Grenzwerte, Fehlerquellen RR, Behandlung – medikamentös, Ernährungsverhalten)
2. Risikofaktoren KHK, kardiovask. Erkr., Atherosklerose (prim. sek. tert.)
- Cholesterin 270 – was tun?
- metabolisches Syndrom
3. Myokardinfarkt (Mittelmeer Rauchen)
4. Prävention Herz-Kreislauf-Erkrankungen (prim. sek. tert.)

ERNÄHRUNG
1. Realgewicht, Übergewicht, Idealgewicht
2. Realgewicht - Empfehlungen zur Gewichtsreduktion (Achtung: nicht alle pflanzlichen Fette sind gut: Kokosfett enthält überwiegend gesättigte FS, daher nicht empfohlen) (schlecht: ungesättigte Trans- FS)
- Ernährung: Ist und Soll Zahlen
- Ernährung in Österreich (Richtlinien: Laborwerte, Gewicht, BMI, Körperfett)
- Ernährungsverhalten erlernen (Konditionierung, Modelllernen)
3. Adipositas: Def., Formen, Folgen, Behandlung
- Möglichkeiten zur Feststellung des Übergewichtes (Waist/Hip/Ratio, Hautfaltendickemessung, Körperfettmessung, BMI)
- Maßnahmen und Möglichkeiten zum Abnehmen
- Prävention Übergewicht
- P/S-Quotient
4. Ernährungsrichtlinien: Bausteine gesunde E.: was Pat. empfehlen: wo Cholesterin drin; zuvor unbedingt Analyse des Essverhaltens
5. Fettstoffwechselparameter (Ernährung + Fettstoffwechsel; KH + Cholesterin (Grenzwerte))
6. Einteilung Fettstoffwechselstörungen

ALKOHOL

RAUCHEN
1. tabakassozierte Erkrankungen (Gefahren -gesundheitliche Schäden)
2. Prävention (prim, sek)
3. Angebote um Rauchverhalten zu ändern
4. Erwerb des Rauchverhaltens (Lernmechanismen) (Conditioning)
5. unterschiedliche Rauchverhalten (konsonanter – dissonanter Raucher): Typen – und wie erkenne ich sie
6. Arten der Abhängigkeit
7. Diagnostik der Nikotinabhängigkeit (Tests: FTND, NRT, CO – Messung (Smokerlyzer), ICD – Codierung auf Befunden: ICD 17 und 17.2 signalisieren Abhängigkeit): Raucherdiagnostik für Therapiekonzept wichtig
8. Rauchertherapie (Entwöhnungsverfahren)
9. Welche Therapie für wen?
10. Maßnahmen vor Beginn der Rauchertherapie (Anamnese,…)
11. psychosoziale Faktoren der Raucherentwöhnung
12. Was sage ich einem Raucher (Folgen des Rauchens)
13. Verhaltenstherapie bei Nikotinabhängigkeit
14. Rauchtrends (in Österreich)
15. Rauchinhaltsstoffe/Effekte (kanzerogene; warum Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkr.: CO – Bldg.)
16. Rauchen in Schwangerschaft
17. Rauchen + Krebs / + Atherosklerose
18. Bei welchen Krh. Rauchen Risiko-, / Co- Risikofaktor?
19. Präabstinenzsyndrom

IMPFUNGEN
1. aktive/passive Immunisierung

STRESS
1. Definition
2. Unterschied A und B Typ beim Stressverhalten
3. situations- und reaktionsspezifische Stressbewältigung
4. Stressbewältigung aktional – intrapsychisch
5. Strategien zur Stressbewältigung (Coping) (3+4)
6. häufigster Stress am Arbeitsplatz: LÄRM
7. Welche Rolle spielt Stress bei Herz-, Krl.erkr.?
8. Stress: Risikofaktoren, Folgen
9. Merkmale des Burnout- Syndroms?

AIDS

Schockraum

Re: Sozialmedizin - Prof. Schoberberger FS

Beitragvon Schockraum » Mi 7. Okt 2015, 11:45

RIGOROSUM - PROF. SCHOBERBERGER

13.01.2011
3 Kand.:
- prim,sek,tert. Prävention am Beispiel einer Erkrankung ( Rauchen gewählt ; wer ist die Zielgruppe )
- Screening , wann sinnvoll , Kriterien
- Ernährung , Empfehlung , Werte , Fette
- Phasen der klin. Prüfung
- Epidemiologie , was macht sie , welche gibt es

Dauer ca. 45 min für alle drei Kand..,Genügend , Gut und sehr Gut


Kand. 4
1-Compliance/non Comp.
Kurativ, Präventiv -Unterschied
Non Comp. : .....,Ältere Menschen Wieso ? Weil sie viele Med. nehmen.
2- Fall-Kontroll-Studie

Kand. 5
1- Tabak ass. Krankheiten
2- ???
hab es nicht gehört

Kand. 6
1- Hypertonie Screening: Voraussetzungen, Validiät, Reliabilität
2- Qualitätssicherung-Evaluation

Kand 7
1- Präventive Maßnahmen
Prim,Sek,Tert.


11.06.2012
1. Frage ausführlich! 2. Fage ist eine Definition wie z.B. Evans-Kriterien (3-4 aufzählen), Bias+Confounder, Compliance, Spezifität, Sensitivität- Bsp. mit der Waage)

Kand. I:
1). Primäre, sekundäre und tertiäre Soziogenese anhand von Tabak-assoziierten Erkrankungen
2) Kognitive vs. emotionale Überforderung (-> Compliance)

Kand. II:
1). Primäre und sekundäre Prävention, gesundheitsförderliche Maßnahmen in Bezug auf Adipositas
2). Konsequenz- vs. Kompetenzerwartung (-> Compliance)

Kand. III:
1). Deskriptive Epidemiologie (+ Definitionen: Prävalenz, Morbidität, Mortalität, Letalität)
2). Risikofaktoren im Lebensstil für hohen Blutdruck

Kand. IV:
1). Analytische Epidemiologie
2). Stressbewältigung (situationsspezifische vs. reaktionsspezifische Stressbewältigung)


05.11.2013
7 Kandidaten, jeder hat jeweils eine aufführlich zu beantwortende Frage bekommen, nach der ersten Runde hat dann noch jeder eine zweite, kurze Frage bekommen. 3x sehr gut, 2x gut, 2x befriedigend. Wobei mir die Notenvergabe etwas komisch vorgekommen ist...

1. Runde
- tabakassoziierte Erkrankungen
- Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Aufgaben der deskriptiven Epidemiologie
- Compliance
- Diagnostik vor Rauchertherapie
- ?
- ?

2. Runde
- Definition bzw. Unterschied: Letalität - todesursachenspezifische Mortalität
- Stadien der klinischen Prüfung
- Definition: Sensitvität - Spezifität
- Gesundheitsindikatoren
- Soziogenese
- Evans-Kriterien
- kognitive Überforderung

Waren jedenfalls ausschließlich Fragen aus der Fragensammlung!

Schockraum

Re: Sozialmedizin - Prof. Schoberberger

Beitragvon Schockraum » Mi 27. Jan 2016, 23:36

Alternative Fragensammlung:
Dateianhänge
sozialmedizin_schoberberger.pdf
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